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Gesundheitssport

Qualitätsoffensive im Rehabilitationssport

 

Im Jahr 2007 startete der Hessische Behindertensportverband (HBRS) mit der Einführung des ersten bundeseinheitlichen Zertifizierungsverfahren für ambulante Reha-Sportgruppen. Im Rahmen dieses Verfahrens wurden den Vereinen im Bezirk Mittelhessen - wozu auch wir gehören - offiziell die ersten Zertifikate als Leistungserbringer für Reha-Sport übergeben. Die Zertifikate für den TVD erhielt die Abteilungsleiterin im Sommer in Ehringhausen.

 

Jeder Patient hat einen Rechtsanspruch auf ärztlich verordneten Reha-Sport im Umfang von 50, 90 oder 120 Übungseinheiten. Diese werden in einer zertifizierten Reha-Sportgruppe eines gemeinnützigen Vereins absolviert. Die Verordnung belastet nicht das Budget des verordnenden Arztes, da es sich um eine ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation handelt. Für die Zertifizierung als Leistungserbringer (Herzsportgruppe des TVD) von Reha-Sport müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

 

  • Anleitung der Übungsgruppe durch einen lizenzierten Fachübungsleiter "Rehabilitationssport"
  • Medizinische Betreuung durch einen Arzt. In Herzgruppen muss der Arzt zu jeder Übungsstunde anwesend sein
  • Die Teilnehmerzahl von maximal 20 Personen darf nicht überschritten werden
  • Es besteht ausreichender Unfallversicherungsschutz für die Teilnehmer
  • In Herzgruppen steht zusätzlich eine komplette Notfallausrüstung mit Defibrillator zu jeder Übungsstunde bereit
 
 
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